Du treibst all diesen Aufwand um an Aufträge zu kommen,
stimmt’s?

Um überhaupt erstmal an Anfragen zu kommen,
vielleicht?

Ok. 

Dann kommt eine Anfrage rein – und oh nein!!!
An genau dem Datum: bist du schon andersweitig belegt.

Aaaaaaaah!

Weißt du, was viele Hochzeitsplaner an genau dieser Stelle tun?
(was würdest du tun?)

Richtig! Sie schreiben eine nette Email zurück
– und sagen ab.
Sie sagen einfach AB!

 

Zum Beispiel so:

Wie schön, dass Ihr heiraten wollt und dabei auf mich gestoßen seid 🙂 Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung! Was für eine tolle Idee, Eure Traumhochzeit soundsoundso zu feiern.

Leider ist euer Datum bei mir schon an ein anderes Paar vergeben, die an dem Tag außerhalb von Berlin an einem See heiraten. Es tut mir wirklich leid, eure Mail las sich so wunderbar! Ich wünsche euch eine traumhafte Hochzeit, die genau so wunderbar werden soll, wie ihr sie euch wünscht!“

 

Hört sich erstmal gut an, oder? 

Aber es fehlt ein wichtiger,

– alles entscheidender – 

Punkt: 

dass du die Absage gleichzeitig für dich nutzt. 

 

Denn, was viele nicht sehen:
Jede Absage ist eine Chance für einen neuen Auftrag. 

Jede Hochzeit, die du absagen musst,
ist gleichzeitig eine Chance für dich,
in der Zukunft weitere Aufträge zu generieren.
Indem du dem Paar, das anfrägt,
mindestens eine/n andere/n Hochzeitsplaner/in
weiterempfiehlst.

Am besten an jemanden, den du persönlich kennst und magst und der deinen Stil teilt. 

Und von der du weißt, dass er/sie dich eben auch empfiehlt, wenn er/sie selbst verbucht ist. 

(im besten Falle habt ihr euch abgesprochen, euch in solchen Fällen gegenseitig weiterzuempfehlen und teilt einen Google-Sharing-Kalender miteinander, um direkt checken zu können, ob der andere noch verfügbar ist)

Und dann schreibst du dem Paar zurück, dass du ihnen gerne Hochzeitsplaner xy empfehlen möchtest, der an dem Tag noch Kapazitäten hat. 

UND schreibst unbedingt dazu, dass das Paar, wenn sie dort anfragen, unbedingt einen lieben Gruß von dir ausrichten sollen (so weiß der andere Hochzeitsplaner nämlich auch, dass die Anfrage von dir kommt).

Egal, ob der andere Hochzeitsplaner dann tatsächlich jemals gebucht wird,
eins ist klar: 

fragt das Paar dort an und richtet deinen lieben Gruß aus
dann passiert was Magisches: 

die Message kommt an.
Der andere Hochzeitsplaner sieht, dass du sie/ihn empfiehlst.
Und empfiehlt dich beim nächsten Mal eventuell selbst, wenn er eine Hochzeit nicht begleiten kann.

 

Das, ist gelebtes Netzwerken.
Das, ist Empfehlungsmarketing.

Nicht nur von Paar zu Paar,
sondern innerhalb der Branche.

Auch das zählt. 

Seht euch nicht als Konkurrenten.
Seht euch als Partner, als Co-Creator, die sich gegenseitig unterstützen.

Einfach abzusagen, bringt niemanden weiter.
Dich nicht.
Das Paar, das anfragt, nicht.
Und deine Kollegen auch nicht. 

Sich weiterzuempfehlen,
auch an die anderen zu denken,
bringt alle weiter. 

Macht es euch nicht so schwer.
Helft euch, denkt für den anderen mit, macht es euch gegenseitig leichter. 

Und klar: du solltest wirklich nur an jemanden weiterempfehlen,
den du auch magst, dessen Arbeit du magst,
den du riechen kannst. Nur dann macht Netzwerken Sinn. 

Ich bin mir sicher, in deiner Region gibt es einen Hochzeitsplaner,
der diese Kriterien erfüllt. 😉

P.S.   Viel mehr solcher Tipps für effektives Marketing als Hochzeitsplaner/in, enthält mein Kurs ‚Kunden gewinnen als Hochzeitsplaner’ Er ist rappelvoll mit Ideen, wie du deinen Buchungskalender in Windeseile mit Aufträgen füllst. Nina hat sie umgesetzt und mir dieses begeisterte Feedback geschrieben:

„Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon deine Audio-Dateien aus dem Kurs durchgehört habe. 🙂 Sie laufen bei mir im Auto in regelmäßigen Abständen und helfen wirklich sehr. Darüber hinaus glaubst du gar nicht, wie oft ich an deinen Tipp, zunächst mal Werbung im Freundes- und Bekanntenkreis zu machen, denken muss. Auf diesem Weg bin ich nämlich – völlig überraschend und relativ schnell – zu einem Auftrag gekommen. Ich hatte meine Homepage und Facebook und Instagram-Präsenz bei allen Bekannten und Freunden, sowie Familie bekannt gemacht und siehe da: nach relativ kurzer Zeit nahm ein Paar zu mir Kontakt auf. Der Bräutigam ist der Arbeitskollege einer langjährigen Bekannten von mir und hatte meine Seite auf Ihrem Bildschirm gesehen. 2 Wochen später trafen wir uns zum Kennenlerngespräch. Es war ein sehr ausführliches Gespräch, das damit endete, dass ich den Auftrag und sogar schon die Anzahlung bekam. Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe.“

Nina Braun