Immer und immer wieder erreichen mich Emails von euch, in denen ich gefragt werde

„Wie kann ich es schaffen, endlich von der Hochzeitsplanung zu leben? Ich bekomme einfach keine Aufträge“

(oder noch schlimmer: Anfragen).
 

Es ist wie eine Berufskrankheit der ersten Jahre als Hochzeitsplaner. 

Die Aufträge bleiben lange aus oder trudeln nur langsam ein. 

DOCH: 

es müsste nicht so sein. 

 

DENN: 

die meisten Planer, die diese ‚Krankheit’ überfällt, machen einen Fehler, der einerseits leicht nachzuvollziehen ist, 

und anderseits 

leicht zu beheben ist! 

 

Es ist einer der größten Fehler, dem Neueinsteiger erliegen. 

Und der Fehler ist das: 

zu denken, es reicht, eine Webseite zu haben, und dann kommen die Kunden schon. 

 

Ich wünschte, es wäre so einfach. 

 

Warum das so nicht klappt? 

Weil die Webseite im heutigen Online-Gewusel einfach untergeht. 

Beziehungsweise einfach fast nicht sichtbar ist. 

 

Vor zehn Jahren, als es noch nicht so viele Webseiten gab (zu dem Zeitpunkt, als ich mich als Hochzeitsplanerin selbstständig machte)

da war die Menge an Webseiten noch nicht so groß

da war es leichter, bei Google die Nummer eins in der Suche zu sein

 

Heute, hat fast alles und jeder eine Webseite. 

Und dann gibt es da noch deine Webseite. 

Zwischen den vielen anderen Webseiten. 

Und solange du nichts anderes machst, außer eine Webseite zu erstellen (oder erstellen zu lassen)

musst du es dir ein bisschen vorstellen wie als wenn deine Webseite in der Sommerpause ist.

 

Da passiert nicht viel. 

 

Ab und zu kommt vielleicht mal eine Braut vorbei, weil sie zufällig genau die Schlagworte gegoogelt hat, nach denen du deine Webseite ausgerichtet hast. 

„Hochzeitsplaner Gelsenkirchen“ oder so. 

Ansonsten: Sommerpause. 

 

Merkst du worauf ich hinaus will? 

 

Die Webseite ist nur der Anfang. Die Basis. Das Schaufenster nach aussen hin. 

Und dann musst du etwas MACHEN. 

AKTIV sein.

Nicht nur warten, dass etwas passiert. 

 

Grundsätzlich gilt, je mehr du ‚raus‘ gehst und Kontakte knüpfst, 

dich vorstellst, 

Kooperationsangebote machst – das geht auch per Email oder auf Hochzeitsmessen, auf Meetups, direkt beim Cateringservice, der Location z.B. 

– umso mehr passiert. 

 

Das ist umso wichtiger und wirkungsvoller, je mehr du noch am Anfang der Hochzeitsplanung steht. 

Je weniger Leute dich kennen, umso mehr solltest du dich vorstellen. 

Deine potentiellen Kunden aktiv zu dir lenken, 

und sei es beispielsweise, in dem du Blogposts schreibst über Hochzeitsthemen in deiner Region 

(die schönsten Brautmodeläden in Köln; tolle Gartenhochzeitslocations im Rhein-Main-Gebiet, etc.), 

so dass z.B. die Chancen steigen, dass die Seite über die Google Suche gefunden wird. 

Deine Posts geteilt werden von den Locations, Brautmodenläden, Dienstleistern etc. 

Du den Blogpost auf Facebook/Instagram etc. teilst. 

Dich persönlich mit Dienstleistern in Verbindung setzt. Facebook Ads schaltest. 

Auf Hochzeitsmessen gehst.

 

Es gibt soviel, was du machen kannst. 

 

Mein Punkt ist NICHT, dass du das ALLES tun sollst.  (Das würde ich niemals anpreisen!!)

Mein Punkt ist: tue ETWAS davon. Such dir ein oder zwei Sachen aus, die dir richtig Freude machen, und mache das gezielt. (Z.B. zweimal wöchentlich bloggen + Facebook Ads schalten // wöchentlich mind. einen Dienstleister besuchen und jeden Tag auf instagram + stories posten)

Sei aktiv. Erzähl den Leuten von dem tollen Service, den du anbietest. 

Geh sprichwörtlich raus in die Welt und sei sichtbar. Kommuniziere. Nehme teil. Sei aktiv. Da, wo sich deine Bräute aufhalten. Offline und Online. 

 

Aber bitte verlass dich nicht nur auf die Existenz deiner Webseite!!

 

Das wäre nämlich der sichere Weg in die Frustration, die Sommerpause, das Quasi-Nicht-Vorhandensein online.

 

Und davon willst du doch weg, oder?!!

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