{Werbung, da Produkte/Marken genannt, unbezahlt} 

Vor circa zwei, drei Jahren fiel mir auf, dass mein Körper begann, sich anders zu verhalten, als ich es gewohnt war.

 

Was hatte sich geändert?

 

Innerhalb eines Jahres bekam ich regelmäßig Kopfschmerzen, litt auf einmal häufig unter Nacken- und Schulterschmerzen, fühlte meinen Körper unbeweglicher werden und auch meine Augen wurden bereits schon von kürzeren Sessions am Handy müde.   

 

Mir war ein gesundes Lebensgefühl immer wichtig gewesen. Ich versuche, mich mit täglichen Spaziergängen, Yogastunden, Radfahren, Treppen nehmen statt Lift etc. fit und beweglich zu halten, doch dieses neue Unwohlgefühl wurde intensiver und trat immer regelmäßiger auf.

 

Ich wusste, es gab etwas zu ändern.

 

Also analysierte ich die Situation und kam schnell dahinter:

 

es war 1) der pure Fakt, dass ich den größten Teil meiner Arbeitszeit im Sitzen verbrachte

 

und 2) die Position, in die ich meinen Körper zwang, während ich am Laptop arbeitete:

Kopf blickte nach unten, Schultern + Rücken hochgezogen, Augen auf dem Bildschirm fixiert

 

 

Und dann wurde mir klar, dass ich auf diese Art und Weise, so ziemlich durchgehend die letzten 10 Jahre gearbeitet habe. 

ZEHN. JAHRE.

 

Seit Beginn meiner Selbstständigkeit arbeite ich am Laptop, hatte nie einen festen Bildschirm, den ich flexibel auf meine Augenhöhe und Sitzposition einstellen konnte, 

 

sondern einen Laptop – irgendwie mein Symbol für Freiheit und der Unabhängigkeit von den festen Strukturen eines Büros ☺ 

 

Ich liebe meinen Laptop! Ich kann ihn überall mit hinnehmen, in Cafès, zu Meetings, auf unsere Reisen, aber so wie ich ihn benutzte, tat er mir nicht mehr gut. 

 

Je mehr Botschaften ich von meinem Körper erhielt, desto besorgter wurde ich, fragte mich, ob ich etwa bald nicht mehr in der Lage sein würde, am Laptop zu arbeiten? Mir neue Aufgaben suchen müsste – abseits des Computers? 

 

Wie für viele Kreative fallen eben doch die meisten meiner Aufgaben am Computer an – egal ob Hochzeitsplaner oder Fotograf – die Zeit vor Ort mit den Kunden, beim Planen oder an der Kamera macht maximal 20-30% aus. Der Rest läuft am Laptop ab.

 

Gesund bleiben als Hochzeitsplaner/in!

 

Die Lösung

Also schaute ich mich um und fand diese kleinen Helfer – einen Laptopständer, eine Bluetooth-Tastatur und -Maus, die mir helfen, aufrecht zu sitzen und beim Arbeiten am Laptop eine gesündere Sitzposition einzunehmen. Vorbei sind die Tage, an denen ich über meinen Laptop gebeugt war und meine Augen auf den Bildschirm herunter blicken mussten, mein Nacken und Wirbelsäule gekrümmt! 

 

Der neue Laptopständer kann problemlos zusammengeklappt werden. Tastatur und Maus sind ebenfalls klein, sodass sie nicht allzu viel Platz einnehmen. 

Sie machen bisher eine super Arbeit und auch mein Mann hat jetzt so ein Set! 🙂

Wenn es dir als Hochzeitsplaner genauso geht – du keinen festen Bildschirm hast, sondern am Laptop arbeitest – denk doch mal drüber nach, ob du nicht auch kleine Anpassungen machen und deinen Körper damit unterstützen könntest – er wird es dir bestimmt danken. Unser Körper ist unser wichtigstes Gut! ☺

 

Es gibt noch weitere Dinge, die ich außerdem geändert habe: 

kleine Änderungen mit großer Wirkung. 

 

Beim Bücher lesen, zum Beispiel. 

Lange Zeit habe ich, gerade auf Reisen, sehr viel in der Kindle-App auf dem Handy gelesen; meine Augen spielten da aber nicht lange mit, wurden schnell müde und gestresst, vom grell-weißen Bildschirmlicht und dem Mini-Display. 

Plus, die wieder sehr gekrümmte Haltung durch den Blick auf den Handybildschirm, die ich ja gerade vermeiden will.

 

Also lese ich bewusst wieder richtige Bücher. Das habe ich lange vermieden (nach einigen Umzügen mit Unmengen von Bücherkisten und jetzt, wo wir so mobil leben, ist es noch umbequemer, Bücher mit sich rumzuschleppen). 

 

Aber: ich liiieeebe das Gefühl von Papier zwischen den Fingern, und den Duft eines neuen Buches, ich habe es so vermisst! Also nahm ich mir vor, mir wieder Bücher zu kaufen, sie aber nach dem Lesen wieder zu ‚entlassen’. Sie im Café liegen zu lassen, auf der Parkbank, sie so auf die Reise zu schicken zu jemandem, der ebenso offen ist für ihren Inhalt, und genauso daraus lernen möchte, wie ich. Ich mag diesen Gedanken 🙂

 

Mit Mini-Ritualen zu mehr Bewegung

Die nächste kleine Veränderung war die Einführung von Mini-Ritualen; wie zum Beispiel nach spätestens einer Stunde Sitzen aufzustehen und eine Runde Dehnübungen einzulegen. Je mehr ich auf meinen Körper höre, umso weniger lang möchte ich am Computer sitzen, bemerke ich die Zeichen schon nach 30-40 Minuten, die mein Körper mir sendet: „Steh auf, beweg dich!“ Und ich werde ein immer besserer Zuhörer 🙂

 

Mehr und mehr überlege ich mir auch, welche Aufgaben ich im Stehen oder Laufen erledigen kann statt im Sitzen. Telefongespräche beispielsweise, Coaching-Calls, oder wenn mir Planoly eine Nachricht sendet, dass ein vorgeplanter Post auf Instagram ready ist – dann schnappe ich mein Handy, stehe auf und poste den Beitrag im Stehen. Es ist schon so ein Ritual geworden, dass ich es merkwürdig finde, dabei sitzen zu bleiben! 

 

Auf Reisen

Außerdem habe ich aufgehört, auf unseren Reisen im Auto am Laptop zu arbeiten – was ich früher sehr oft machte in dem Wunsch, die Zeit möglichst ‚effizient’ zu nutzen (Hello, Workaholic!). Heute schüttele ich darüber den Kopf, und arbeite nur im Auto, wenn es wirklich sein muss, im Ausnahmefall! Wenn ich die gekrümmte Arbeitshaltung mit dem Laptop auf dem Schoß vermeiden kann, tue ich es, und überlege mir bei langen Reisen lieber andere schöne Dinge, die mir Freude machen und mich weiterbringen – Podcasts hören, lesen oder neue Business-Ideen in mein Notizbuch kritzeln… oder einfach nur mal den Geist schweifen lassen, während vor dem Fenster die Landschaften an uns vorbeiziehen…

 

Tricks für fokussiertes Arbeiten

Last but not least versuche ich die Zeit, die ich am Computer sitze, auf ein Minumum zu reduzieren. Das schaffe ich, indem ich alles dafür tue, möglichst fokussiert arbeiten zu können, mit der Hilfe einiger Tricks (4-h-Tage, Emails meist offline, sämtliche elektronische Benachrichtigungen abgestellt bzw. lautlos, kein Multi-Tasking sondern auf eine Augabe konzentriert) und indem ich Aufgaben outsource. So vieles muss man nämlich gar nicht selbst erledigen (vor allem immer wiederkehrende Aufgaben) und kann jemand anderes übernehmen. 

 

Stundenlanges Vor-dem-Computer-sitzen gehört jetzt jedenfalls der Vergangenheit an. Was sich allerdings so einfach anhört, hat ungefähr zwei Jahre Umsetzung gebraucht. Es sind vor allem die Gewohnheiten, die Zeit brauchen, aber auch den nachhaltigsten Umschwung bringen. 

 

Yoga

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, dir noch meine Lieblings-Online-Yogalehrerin zu empfehlen: Yoga with Adriene auf Youtube. Yoga ist für mich immer noch die beste Medizin gegen Verspannungen und Adriene lehrt Yoga so, wie ich es am liebsten mag: in Ruhe, nicht gehetzt, und sie hat auch noch ihren Hund dabei! Ich habe ihr Yoga schon in Olivenhainen und englischen Cottages gemacht – Adriene reist überall mit mir mit! In einer Session geht es ganz gezielt um Nacken & Schulterverspannungen durch Computerarbeit – sie wirkt Wunder! 

 

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Quintessenz

Es ist noch nicht perfekt, aber doch fühle ich mich schon deutlich besser als vor einigen Jahren. Versuch es doch auch! Es tut SO gut, unserem Körper etwas Gutes zu tun, seine Zeichen nicht einfach wegzudrücken, sondern ihn wieder wahrzunehmen und ihn mit in unsere Entscheidung einzubeziehen, wie wir wann, wo und wie lange arbeiten. Wir haben immer die Wahl, auch wenn es manchmal schwer fällt, uns das einzugestehen. 😉

 

Unser Körper redet mit uns, wir müssen nur zuhören… dabei sind es die kleinen Gewohnheiten, die über die Zeit den großen Unterschied machen. 
 

Christine xx

 

P.S. Ich schreibe über diesen Post ‚Werbung’; jedoch sind keine der genannten Produkte/Marken/Links bezahlt oder initiiert  – ich teile sie einfach mit dir, weil ich Fan bin! 🙂

 

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