In diesem Monat bin ich 10 Jahre selbstständig.

Zehn Jahre, seit ich meinen Job an den Nagel gehängt habe. 

Mich als Deutschlands erste Hochzeitsplanerin für Destination Weddings selbstständig machte. 

Tolle Hochzeiten plante, für Paare aus den USA, Australien… 

Parallel Tutorin für den deutschen – und englischen – Hochzeitsplanungs-Lehrgang bei einem renommierten Fernlerngangsinstitut wurde.

Dann mit meinem Mann nach England zog. 

Mich in die Fotografie verliebte. 

Wir weiter, nach Berlin, zogen. 

Ich dort die Idee hatte, meine Liebe zur Hochzeitswelt mit meiner neuen Liebe zur Fotografie zu verbinden

und ein neues Business gründete: Hochzeitsfotografie. 

Das sich nach und nach durch einen Business & Branding Fotografiezweig erweiterte (der zu mir kam, statt ich zu ihm).

An einem Punkt kündigte auch mein Mann seinen Job und wagte sich mit mir ins Abenteuer Selbständigkeit. 

 

Heute verbringen wir abwechselnd Zeit in den Ländern, die uns am Herzen liegen, pendeln seit eineinhalb Jahren zwischen Italien, England und Deutschland hin und her. 

Den Sommer haben wir großteils in Italien verbracht; gerade sind wir über Frankreich auf dem Weg ‚zurück’ nach England, im Herbst wieder für einen Stop in Deutschland 

– bis es im Frühjahr wieder in südlichere Gefilde geht 

wo wir für Traumhochzeiten in der Toskana gebucht sind… (dazu gleich mehr, denn damit hängt eine Realisierung zusammen, über die ich gleich schreibe).

 

Der Schritt in die Fotografie ermöglichte mir – zuerst nur unbewußt – einen noch tieferen Einblick in die bunte Hochzeitswelt 

Erfahrungen, die ich weiterhin liebe, mit vielen Hochzeitsplanern zu teilen. 

Parallel nahm – und nehme – ich meine beiden Businesszweige mehr und mehr online

um noch flexibler arbeiten zu können

an keinen Ort gebunden zu sein. 

 

Was die größte, und schönste Entwicklung überhaupt für mich ist. 

Soviel hat sich getan in diesen 10 Jahren. Manchmal ist es fast unglaublich, auf all das zurückzuschauen. 

Was sich aus einer ersten Idee vor elf oder zwölf Jahren entstanden. Aus dem Mut, den ich damals zusammenbrachte, und niemals verloren habe.

 

Aber zurück zu Italien (und dem Grund, warum ich dir schreibe)

da stand ich vergangene Woche an der Stadtmauer eines traumhaft schönen, kleinen Dorfes in der Toskana, Radda in Chianti

und blickte hinunter auf die Hügel mit den Zypressen und Oliven, und dem goldenen Sonnenuntergang

auf einmal fühlte ich mich erinnert an einen Moment vor ein paar Jahren

als ich noch recht neu in der Hochzeitsfotografie war, noch viel lernen wollte

und diesen Traum hatte, irgendwann auch mit und für die Fotografie reisen zu können.  

 

Ich sah überall wunderschönste Hochzeiten in der Toskana, die u.a. von Fotografen aus Deutschland oder den USA festgehalten wurden.  

Ich wollte das auch. 

Also buchte ich einen Workshop bei Volterra, um von einer bekannten Fotografin zu lernen und dabei schöne Bilder für meine Webseite zu machen. 

Ich habe damals soviel mitgenommen, von dem ich noch heute zehre. 

Ich würde sogar sagen, dass dieser Workshop die Geburtsstunde dafür war, dass wir heute ein ‚husband & wife- team’ sind und fast standort-unabhängig leben. Ohne diesen Workshop wäre vieles nicht so passiert, wie es passiert ist. 

Jedenfalls fühlte ich mich an diesem Abend in Radda an den Workshop in Volterra erinnert. Auch damals stand ich am letzten Abend des Workshops an der Stadtmauer und blickte ins Tal hinunter, voller Hoffnung und Pläne und Mut für mein neues Unterfangen.

 

Und da wurde mir klar, wie weit ich seitdem gekommen bin. 

 

Mittlerweile habe ich bereits einige Saisons Hochzeiten fotografiert, mit absoluten Traumkunden, in Traumlocations.

Und nächstes Jahr: fotografiere ich meine erste Hochzeit in Italien. 

Nicht nur eine. Sondern zwei. 

Kleine, ‚intimate weddings’ an zwei Traumlocations, in der Toskana. 

 

Noch dazu habe ich in der Zwischenzeit so viele Monate in Italien verbracht, auf ganz andere Art und Weise, als ich es mir damals hätte vorstellen können. 

Habe mir ein tolles Netzwerk in Italien aufgebaut, und in Florenz viele Selbständige in Business-Sessions fotografiert. Hätte ich mir das damals träumen lassen?

 

Niemals! 

 

Aber ich habe immer an meinem Traum festgehalten (in Italien zu leben und zu arbeiten)

und habe einfach immer darauf hingearbeitet. 

Manchmal kam es mir langsam vor. 

Sehr langsam.

Manchmal hoffnungslos. 

Manchmal machte ich einen großen Sprung. 

 

Dann wieder kann ich mich auch an Momente erinnern, in denen ich richtig verzweifelt war. 

An Momente, in denen ich gerne alles hingeschmissen hätte. 

Oder mir alles zu viel wurde. 

Kurz bevor wieder der nächste Durchbruch kam. 

Und irgendwann

also letzte Woche 😉

nach viel Durchhalten, Weitermachen, immer-am-Traum-festhalten

realisierte ich:

 

ICH BIN DA. 

 

Ich bin tatsächlich da, wo ich hinwollte. 

Dieser Moment war der in Radda. Als mir das klarwurde, wurde ich echt ein bisschen zittrig. 

Denn es war kein kleiner Traum, sondern mein GRÖßTER.

 

ITALIEN WAR IMMER MEIN GRÖßTER TRAUM GEWESEN.

 

Und ich habe ihn mir erfüllt (und bin weiterhin dabei).

Mir dessen bewusst zu werden, ließ mich wieder ehrfürchtig werden. 

Davor, was alles möglich ist im Leben. 

Möglich für uns, wenn wir uns trauen, unsere Träume zu leben

und uns einfach nicht davon abbringen lassen!

 

Ich wollte dir das heute unbedingt schreiben

 

UM DIR MUT ZU MACHEN. 

 

Um dir zu sagen:

 

egal wo du stehst

was für einen Traum du hast

wie groß, wie unerreichbar 

er im Moment vielleicht zu sein scheint

behalte ihn immer im Auge

halte immer daran fest

arbeite kontinuierlich darauf hin

und er wird vom Traum zur Realität werden. 

 

Zu deiner Realität. 

Versprochen. 

 

Wenn ich das schaffe, schaffst du es auch.  🙂

 

Was auch immer dein Traum ist. 

 

Er ist es wert, gelebt zu werden. 

 

<3

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